Unsere Firmenkultur
oder: was uns wichtig ist

Stefan wollte ein positives, selbstbestimmtes Arbeitsumfeld schaffen, in dem er gerne arbeitet, viel Freiheit geniesst und seine Mitarbeitenden auch dieselbe Freiheit geniessen können.

Was das für uns im Arbeitsalltag bedeutet, beschreiben wir hier.

Warum es Friendly gibt

Stefan hat sich nach seiner Agenturerfahrung für Software entschieden, weil Software skalierbar ist. Ein Open-Source-Software-Unternehmen ist natürlich kopierbar – immer klarer hat sich unsere Positionierung entwickelt, die uns von anderen abhebt: Schweizer Standort, Datenschutz, kompetenter freundlicher Support und neu der Fokus auf Enterprises.

Wie wir im Team kommunizieren

Kathrin, Stefan, Luke und Freelancer Nico im Zoom-Call (hier am Go-Live unserer neuen Website im Dezember 2025)

Wir kommunizieren so viel wie möglich asynchron, um die Konzentration der anderen nicht zu unterbrechen. Die Kommunikation in Slack muss und soll nicht ständig überwacht werden; es genügt, jeweils einmal morgens, mittags und ggf. nachmittags die Slack-Nachrichten zu lesen und zu beantworten.

Regelmässige oder punktuelle Video-Calls setzen wir (nur) dort ein, wo sie einen klaren Mehrwert bringen. Wir passen regelmässige Intervalle an, wenn der Bedarf grösser oder kleiner wird.

Wir sprechen immer freundlich und wertschätzend miteinander. Wenn wir mit etwas nicht einverstanden sind, begründen wir unsere Bedenken sorgfältig und respektvoll. Wenn möglich, können Rückfragen besser sein als direkte Kritik.

Wir reagieren freundlich und lösungsorientiert, wenn jemand einen Fehler gemacht hat. Gegenüber Kund:innen übernehmen wir immer gemeinsam die Verantwortung.

Lob sprechen wir im grösstmöglichen Rahmen an (Slack-Channels, Meetings), Kritik äussern wir immer privat (Direktnachricht).

Offene Konflikte, bei denen Gefühle verletzt wurden, klären wir vorzugsweise im direkten Gespräch (Videocall) statt schriftlich, nach Bedarf mit einer Mediationsperson.

Wie wir Entscheidungen treffen

Joey, Luke und Stefan am Friendly Retreat Nr. 3 in Budapest (2023)

Wir legen viel Wert auf Eigenverantwortung. Stefans Prinzip ist, «don’t ask for permission, ask for forgiveness». Alle im Team denken unternehmerisch, alle treffen eigenverantwortlich Entscheidungen, alle können ihre Ideen einbringen.

Die Kompetenzbereiche sind intern in unserem Rollenkonzept definiert, damit es möglichst klar ist, wer was entscheiden darf.

Um gute Entscheidungen zu treffen, ist es aber genauso wichtig, sich gut beraten zu lassen. Wann man lieber noch eine Runde drehen sollte und wann man einfach selbst entscheidet, braucht etwas Gespür.

Was «gute Arbeit» bei uns bedeutet

Wir teilen unsere Arbeitszeit eigenverantwortlich ein. Die geleistete Arbeitszeit wird nur dort kontrolliert, wo es gute Gründe dafür gibt. Auch den Arbeitsort wählen wir frei aus. Wir stellen selbst sicher, dass unsere Arbeit an dem gewählten Ort und der gewählten Zeit zuverlässig funktionieren.

Nach Möglichkeit soll jede Person im Team hauptsächlich in dem Bereich arbeiten, in dem sie ihre grössten Stärken hat. Wir wollen ermöglichen, dass wir unsere Arbeit als interessant und sinnvoll erleben können. Unter Berücksichtigung der Geschäftsinteressen wählen wir unsere aktuellen Prioritäten selbständig. Eigene Initiativen und Ideen sind ausdrücklich erwünscht und ein wichtiger Teil unserer Zusammenarbeit.

Wir übernehmen Verantwortung für uns selbst, das Team und die Firma und handeln entsprechend. Fehler zu machen gehört dazu und ist ein normaler Bestandteil guter Arbeit. Wir stehen gemeinsam für Fehler ein und machen uns gegenseitig keine Vorwürfe.

Wir arbeiten mit begrenzten Ressourcen. Das Pareto-Prinzip ist uns deshalb wichtig und wir versuchen es überall wo möglich anzuwenden. Wir helfen und unterstützen uns gegenseitig.

Wir schaffen bewusst Raum für Deep Work und Flow, damit konzentriertes Arbeiten möglich ist.

Ferien sind grundsätzlich auch spontan möglich, sofern wir unsere Verpflichtungen und Termine einhalten können oder eine Vertretung finden.

Luke, Joey, Kathrin und Stefan auf dem vierten Friendly-Retreat im Tessin im August 2024

Wir pflegen langfristige Beziehungen – im Team wie auch mit unseren Kund:innen. Wir begegnen einander und unseren Kund:innen mit Wertschätzung in jeder Situation. Wir sind Menschen und berücksichtigen gegenseitig unsere Gefühle im Arbeitsalltag.

Wir entwickeln uns weiter – sowohl persönlich als auch als Firma. Wir dürfen unsere Meinung und unsere Arbeitsweise ändern. Wir lernen dazu und bringen neue Erkenntnisse ein.

Wir wollen eine «Calm Company» sein. Wir arbeiten ruhig und nicht gestresst. Wir geben uns genug Zeit für Bewegung und Erholung. Zum Teil ist das bereits Realität, zum Teil weiterhin unser Ziel.

Wie wir nicht arbeiten

Joey, Luke und Matic am Community-Sprint der Mautic World Conference 2025

Wir arbeiten nicht im Hustle-Modus und stellen uns klar gegen eine ständige Verfügbarkeit oder Überstundenkultur. Ausserhalb der Arbeitszeiten müssen und sollen keine geschäftlichen Nachrichten gelesen oder beantwortet werden. Für Notfälle haben alle im Team einen Notfallkanal definiert.

Wir verfolgen kein aggressives Wachstum um jeden Preis, sondern entwickeln uns bewusst und nachhaltig. Wir arbeiten nicht mit künstlichem Druck oder unnötiger Dringlichkeit. Wir optimieren nicht auf maximale Auslastung, sondern auf sinnvolle, gute Arbeit.

Wir machen keine leeren Versprechen gegenüber Kund:innen oder im Team. Wir priorisieren nicht kurzfristige Gewinne oder Vorteile über langfristige Beziehungen.

Wir micromanagen die Aufgaben der anderen nicht. Ausser in begründeten Ausnahmefällen treffen wir Entscheidungen nicht top-down ohne Einbezug der betreffenden Teammitglieder.

Wir verstecken Probleme nicht, sondern sprechen sie offen an und finden Lösungen.

Warum wir transparent sind

Transparenz bedeutet Sichtbarkeit. Wir teilen unsere Geschäftszahlen und Geschäftsentwicklung öffentlich. Wir erhalten dadurch einige Mehrwerte: Wir erhalten Reichweite, Sympathie, Vertrauen und gelegentliches konstruktives Feedback.

Ausserdem schaffen wir Verbindlichkeit – wenn wir beispielsweise Ziele oder Lohnerhöhungen ankündigen, fühlen wir uns stärker verpflichtet, sie auch einzuhalten.

Wir sind aber auch nach innen transparent. So machen wir alle Löhne intern sichtbar, diskutieren Entscheidungen transparent und beziehen das Team ein, wenn wir neue Stellen besetzen. Auch davon erhalten wir Mehrwerte: Wir können voneinander lernen, von unterschiedlichen Perspektiven profitieren, und wir stellen sicher, dass alle im Team fair behandelt und berücksichtigt werden.